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Die neue Serie Michael’s Reactions

Chemie kann Freund und Feind sein. Manchmal verursacht sie unerwartete Probleme. Dabei kann sie aber auch viele schwierige Situationen lösen. Würden Sie Ihr Leben in ihre Hände legen? Dr. Michael Londesborough hat damit kein Problem. Seine neue Serie Michael’s Reactions zeigt uns, warum er absolutes Vertrauen in die Stärke der Chemie hat. Sie deckt auch auf, wo überall um uns herum die Chemie eine wichtige Rolle spielt, und vermittelt uns außergewöhnliche Erlebnisse.

Michael's Reactions

Um ausführlichere Informationen zu seinem neuen Projekt zu erhalten, habe ich Michael auf einen Kaffee eingeladen und von ihm in Erfahrung gebracht, worauf wir, die Zuschauer, uns freuen können.

Wie hat dieses Projekt begonnen?

Alles begann mit einer Einladung, an der Konferenz Reactions 2017 teilzunehmen und dort aufzutreten. Dort sprechen verschiedene Leute zur künftigen Richtung der Technologien aus dem Bereich der Nutzung von Polymeren, Energie, Mobilität usw. Kurz gesagt, nach der Konferenz kamen Mitarbeiter der Marketingabteilung mit der Idee auf mich zu, mit mir eine Serie von Kurzfilmen zu gestalten, die auf verschiedene Typen von Polymeren und Produkten aus ihnen abzielen. Aus dieser Idee entstand die Serie Michael’s Reactions.

Warum haben Sie sich in das Projekt eingebracht? Welche Bedeutung hat es für Sie?

Wir leben in einer Zeit einer schnell entstehenden Vielzahl technologischer Entdeckungen. Unsere gesamte Welt wandelt sich rapide. Ich glaube, viele von uns haben das Gefühl, dass sie sich schneller wandelt, als wir es zu begreifen vermögen. Ein Beispiel ist die Nutzung neuer Werkstoffe. An verschiedenen Stellen können wir traditionelle Werkstoffe wie Metall oder Holz durch Polymerwerkstoffe ersetzen. Mit den traditionellen arbeitet die Menschheit bereits Tausende von Jahren und kennt sie gut. Die Polymere sind relativ neu und somit fehlen uns diese Erfahrungen bislang. Ich habe die Gelegenheit gesehen, den Menschen diese Werkstoffe näherbringen und ihnen Informationen zu deren Vielfältigkeit und zu den Möglichkeiten, die sie bieten, liefern zu können. Vor allem hoffe ich, dass die Menschen dank dieser Serie von Sendungen die Polymere besser verstehen werden und sich mit den Erzeugnissen aus ihnen vertraut machen. Weil, wenn Menschen Dinge begreifen, machen sie sich bewusst, dass sie keine Angst zu haben brauchen.

Beim Drehen betreiben Sie oft Aktivitäten, die für Ihr normales Leben nicht typisch sind. Zum Beispiel klettern Sie auf Felsen, fahren Kajak oder einen Traktor. Was war bislang Ihre interessanteste Erfahrung?     

Nur eine zu wählen, fällt da schwer. Viele Dinge probiere ich zum ersten Mal aus und bislang weiß ich nicht, was am besten war. Beispielsweise bin ich zum ersten Mal einen Traktor gefahren und das war toll. Ich bin auf einem offenen Feld voller Löcher gefahren, durch die ich mit einem normalen Auto nie gefahren wäre. Im Traktor ging das leicht und problemlos. Das war wirklich ein schönes Erlebnis.

Auch das Kletten auf den Felsen im Böhmischen Paradies hat mir sehr gut gefallen. Etwas Derartiges habe ich zum ersten Mal im Leben gemacht und es hat mir einen großen Adrenalinschub gegeben. Das war eine ideale Möglichkeit, wie ich meinen Glauben an die Kraft der Chemie zeigen kann. Zu zeigen, dass ein aus Polymeren gefertigtes Seil mich wirklich hält und einen Absturz verhindert. Das ist ein unvergessliches Erlebnis.

Hatten Sie beim Drehen manchmal Angst oder Befürchtungen?

Vor jedem Dreh habe ich Befürchtungen, ob das gut ausgeht. Angst kommt vor allem auf der Fahrt zum Drehort auf. Im Kopf sage ich mir: „So was habe ich zuvor nie gemacht, wie wird das wohl gehen?” Aber diese Angst entsteht eher aus der Befürchtung heraus, dass ich etwas vermasseln könnte. Als wir auf dem Kajak gedreht haben, was das erste Mal in meinem Leben war, war ich sehr überrascht, wie schwierig es war, es gerade zu halten. Ich hatte keine Angst um mein Leben, eher fürchtete ich, dass wir nicht die richtigen Aufnahmen bekommen.

Was ist Ihre Lieblingsepisode?

Darüber habe ich auch nachgedacht. Auch wenn das vielleicht ein Klischee ist, ich habe keine Lieblingsepisode. Die Filme sind wirklich recht unterschiedlich. Jeder handelt von einem anderen Produkt, behandelt einen anderen Stoff und ich mache dabei verschiedene Aktivitäten. Ich möchte noch sagen, dass die Leute vom Filmstab sehr angenehm sind. Dieser ganze Schaffensprozess mit allen, die daran beteiligt sind, ist sehr schön, so dass es jedes Mal eine Freude ist, einen Teil zu drehen. Ich würde ungern nur eine Episode auswählen, da ich denke, dass jede etwas für sich hat.

Wenn die Zuschauer nur einen Teil sehen könnten, welchen sollten sie auf keinen Fall verpassen?

Ich denke, das kommt darauf an, welchen Beruf oder welche Hobbys jemand hat. Wer sich zum Beispiel für Landwirtschaft interessiert, sollte auf jeden Fall den Teil sehen, in dem ich als Bauer auftrete. Wenn jemand Sport treibt, wird ihn sicher die wundervolle Chemie überraschen, die in den Episoden über das Bergsteigen oder den Fußball behandelt wird. Wenn sich jemand für Werkstoffe interessiert, aus denen weitere Produkte entstehen, würde ich ihm den Teil mit dem Kajak empfehlen, in dem ich mich mit Liten – einem Produkt aus Polyurethan mit hoher Dichte befasse. Kurz gesagt, ich denke, dass es dort für jeden etwas gibt.

Warum sollten die Zuschauer die Sendungen schauen?

Sie sollten sie schauen, um einen breiteren Überblick darüber zu erhalten, wo überall in unserem Alltagsleben Polymere vorkommen. Um ihre Kenntnisse darüber zu erweitern, dass technologische Fortschritte wirklich neue Möglichkeiten bringen. Auch hoffe ich, dass dies Menschen inspiriert, die selbst etwas interessantes Technologisches oder Wissenschaftlichen erfinden wollen würden. Dass ihnen das ermöglicht, neue Werkstoffe kennenzulernen und es wie ein Auslöser für ihren eigenen Erfindungsprozess wirkt. Und ich denke auch, dass wenn auch die meisten Menschen in Tschechien von Unipetrol gehört haben, sie vielleicht nicht wissen, was man dort eigentlich herstellt. Ich hoffe, dass diese Sendung die Menschen bereichert und ihnen klarmacht, welche Rolle Unipetrol in ihrem Leben wirklich spielt.

Was planen Sie für die Zukunft? Welche Themen würden Sie gern angehen?

In diesem Jahr würden wir gern noch ein Video zum Wasserstoff drehen. Wasserstoff ist das kleinste und auch das zahlreichste Molekül im Weltall. Mit seiner Hilfe lässt sich Energie sehr gut speichern. Wasserstoff reagiert gern mit Sauerstoff, bildet so Wasser und setzt Energie frei, die es in sich trägt. Es funktioniert wie so eine Energiebatterie. Dank dessen geht man stark davon aus, wie es auf der letzten Konferenz Reactions anklang, dass wir auf eine Wasserstoffgesellschaft anstelle der heutigen Kohlenstoffgesellschaft zusteuern. Ich denke, dass dies ein großer Fortschritt für unsere Gesellschaft wäre. Wir könnten Kohlenwasserstoffe zu anderen Zwecken nutzen als nur zum Verbrennen. Kohlenwasserstoffe haben ein gewaltiges, zum Teil bislang unentdecktes Potenzial und es liegt nur an uns, wie wir es nutzen. Ich persönlich bin sehr neugierig und freue mich darauf, was uns diese wertvollen Moleküle in Zukunft alles ermöglichen werden.

Auch trotzt der kurzen Zeit, die ich mit Michael beim Gespräch verbracht habe, hat er mich von seiner Begeisterung für die Chemie überzeugt. Wenn auch nur die Hälfte seiner Energie in die Serie Michael’s Reactions einfließt, können wir uns wirklich auf Etwas freuen. Als ich mich von Michael verabschiedete, bat er mich, ihm meine Eindrücke von Michael’s Reactions zu schicken. Schon jetzt freue ich mich, wenn ich erst einmal selbst zu erkennen beginne, wo überall in meinem Leben Polyethylen, Polypropylen, Polyamin oder jegliches weitere Poly-Etwas eine wesentliche Rolle spielt.