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Wann erreicht die Wasserstoffwirtschaft die Tschechische Republik?

Die Tschechische Republik, ebenso wie die EU, steht an der Schwelle der neuen Wasserstoffdekade. Dieser Weg stellt eine reale Möglichkeit der allmählichen Reduzierung der Abhängigkeit von den fossilen Brennstoffen, der Entkarbonisierung der Schwerindustrie und der Erfüllung des ambitiösen Ziels der CO2-Nullemissionen bis zum Jahr 2050 dar. 

Kdy přijde vodíková ekonomika do ČR?

Entkarboniserung der Industrie

Indem die Zukunft des reinen Verkehrs auf der komplexen Integration gleich mehrerer Fahrzeugtypen mit niedrigen Emissionen bzw. emissionsfreier Fahrzeuge beruht, gehört die Entkarbonisierung der Industrie vor allem den erneuerbaren Energiequellen und dem Wasserstoff.

Obwohl man über Wasserstoff als über den „Brennstoff der Zukunft“ spricht, handelt es sich um einen in der Industrie sehr bekannten und häufig verwendeten Stoff. Einer der Industriesektoren, in dem der Wasserstoff gegenwärtig am meisten benutzt wird, ist eben die Raffinerieindustrie. Auf Wasserstoff kann nämlich die Produktion sämtlicher Kraftstoffe nicht verzichten, denn der Wasserstoff spielt eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung des rohen Erdöls.

Wo überall kann der Wasserstoff helfen?

Gegenwärtig wird vor allem der aus Erdgas oder aus Erdölrückständen hergestellte sogenannte „graue“ Wasserstoff benutzt, bei dessen Produktion CO2-Emissionen anfallen. Dessen ungeachtet ermöglicht die Verfügbarkeit der erneuerbaren Quellen bereits die Herstellung von Wasserstoff zum Beispiel durch Wasserzersetzung mithilfe der elektrischen Energie aus Windenergie- und Solaranlagen. Obwohl es sich aus chemischer Sicht um einen vollkommen identischen Stoff handelt, hinterlässt der „grüne“ Wasserstoff einen CO2-Fußabdruck gleich Null, und kann effizient nicht nur den „grauen“ Wasserstoff in der Raffinerie, sondern etwa auch Koks in der Metallurgie bei der Herstellung von Roheisen ersetzen. Der „grüne“ Wasserstoff kann stets als grüner Kraftstoff, jedoch auch für die Herstellung von umweltfreundlicheren Brennstoffen ggf. anderen Rohstoffen benutzt werden.

Des Weiteren kann er auch eine wertvolle Ergänzung des Energiemixes als Träger der elektrischen Energie dienen. Mit dessen Hilfe kann das Angebot der erneuerbaren elektrischen Energie erweitert werden, denn die im Wasserstoff gespeicherte Energie steht auch beim Nichtvorhandensein von Sonne und Wind zur Verfügung.

Die Wasserstoffwirtschaft ist bereits im Kommen.

Beim Übergang zur Wasserstoffwirtschaft ist im Laufe der Zeit eine Erweiterung der Nutzung auch auf weitere Bereiche des Verkehrs, vor allem des Güter-, Sammelverkehrs und der Seefahrt zu erwarten.  Aus langfristiger Sicht wird Wasserstoff auch die Hauptrolle bei der Entkarbonisierung der Raffinerieindustrie, petrochemischen sowie metallurgischen Industrie spielen.

ORLEN Unipetrol steht am Anfang dieser Entwicklung und befördert Sie aktiv vorwärts. Gegen Ende des vergangenen Jahres wurde der Bau der ersten Wasserstofftankstelle in Angriff genommen und das ist nur der Anfang. Die Investitionen in die Entwicklung sowie in die erforderliche Infrastruktur versprechen, dass der Übergang zur Wasserstoffwirtschaft in der Tschechischen Republik bereits begonnen hat.